So langsam arbeite ich irgendwie die bisher liegengebliebenden Bücher ab. Vier Groundhopper haben ihre Erlebnisse aus den Jahren 2004 bis 2006 für das im Jahr 2008 erschienende Buch "Anstoss in Baku" aufgeschrieben.


Markus Stapke begab sich auf den Weg nachChişinău (Moldawien), inkl. (Spiel-) Aufenthalten inBosnien-Herzegowina, Rumänien, Serbien und Ungarn. Martin Czikowski und Mirko Otto begaben sich in den Kaukasus bis nachBaku (Aserbaidschan). Dabei wurde aber auch Spiele in Albanien,Armenien, Georgien, Polen und der Türkei mitgenommen. Ronny Schulz beschreibt im letzten der drei Kapitel seine Reise mit der Endstation Sofia, wo das Auto abhanden kam. Aber auch hier gab es neben Spielen in Bulgarien noch Stadionbesuche in Griechenland,Serbien und Ungarn.

Schönes Buch mit guten Berichten und teilweise auch interessanten Einblicken in andere Kulturen, da es nicht nur um die Spiele geht.

(www.torstenbunde.blogspot.de)


 

Viel herumgekommen sind auch die Groundhopper, die ihre Erlebnisse und Erkenntnisse im Slang reisender Fußball-Junkies aufgeschrieben haben. Junge Amerikanerinnen im Zug werden mal als »Minks«, also weibliche Katzen, mal als »Judys« bezeichnet. Judys? Als Namensgeber muss die Affendame aus der Fernsehserie Daktari herhalten. Warum? Na, weil deren »Mauken« stinken wie die junger Äffinnen, meint jedenfalls Autor Markus Stapke. Wer über dieses juvenile Geplapper generös hinwegliest, erfährt neben Schilderungen unterklassiger Spiele in Ungarn, Polen, Bulgarien, Georgien oder Albanien bisweilen interessante Details. Zum Beispiel, dass die Namenspatronin des Bukarester Stadions »Complexul Sportiv Iolanda Balas Söter« zwischen 1957 und 1967 14 Mal den Hochsprungweltrekord verbessert hat. Jolanda Balasz gewann zwei Goldmedaillen bei Olympia und 140 Wettbewerbe in Folge!

(www.neues-deutschland.de)


 

Fußballfan ist nicht gleich Fußballfan. Nicht jeden füllen die Spiele des eigenen Vereins aus und bei manchem entsteht deshalb der Wunsch, den eigenen (Fußball)-Horizont zu erweitern.

Ein Wunsch, der in die äußersten Randgebiete des europäischen Fußballs führen kann. Nach Georgien oder Aserbaidschan, nach Armenien oder Moldawien – stets vom inneren Zwang getrieben, »den nächsten Ground zu entern«. Vier solcher Fußballreisende kommen hier zu Wort und schildern ihre teilweise skurrilen Erlebnisse in herrlich ungeschliffener Form, so dass sich der Leser bald mitfreut, wenn ein »Ground« einen guten Eindruck macht: »Verfügte dieser doch über fünf Stufen mit Schalensitzen, ein kleines überdachtes Teil und eine manuelle Anzeigentafel.« Ein Fußball-Tagebuch für Polyglotte.