Groundcycling / Groundhiking

Groundhopping kann mehr sein als eine Fahrt über die Autobahn, die Suche nach einem strategischen gelegenen Parkplatz und dem Gang von diesem zum Stadioneingang. Das oft beschworene Argument der Groundhopper, dass Orte entdeckt werden können, welche die Neckermanns nicht finden, verstärkt sich erst, wenn der Weg und die Umgebung tatsächlich erlebt werden und der Ground ein Ort des körperlichen Erfolgs und geistigen Wohlgefühls wird. Groundcycling ist demnach bereits entschleunigtes Hopping – Groundhiking die pure Achtsamkeit.

Groundhiking bedeutet, dass der Weg zum Ground bewusst zu Fuß zurückgelegt wurde. Aber nicht nur von der Autotür zum Kassenhäuschen oder dem Bahnhof zum Marathontor. Nein, ein Teil der Strecke muss durch nicht-urbanen Raum führen. Für Groundhiking in Perfektion sollten mehrere Grounds am Tag komplett zu Fuß erwandert werden und die Spielstätten in unterschiedlichen Ortschaften liegen.

Groundcycling, das erreichen eines Grounds per Rad, muss nicht an der eigenen Haustür starten, aber an einem Ground enden und dabei sollte mindestens eine Ortschaftsgrenze überquert werden. Das Ansteuern eines Grounds in der eigenen  Ortschaft ist ein netter Ausflug, aber kein Groundcycling.

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